Sein erster Langfilm, DIE REISE DER PINGUINE, lockte weltweit mehr als 25 Millionen Zuschauer ins Kino und erhielt 2006 den prestigeträchtigen Oscar für den Besten Dokumentarfilm. Jetzt will es Regisseur Luc Jacquet erneut wissen.
Nach dem Riesenerfolg von DIE REISE DER PINGUINE kehrt der Franzose in die Antarktis zurück. Die Südspitze Patagoniens ist der Startpunkt für seine Reise nach 90° Süd. Selten hat man die eisigen Küsten und die endlosen, weissen Landschaften der Antarktis so beeindruckend wie in Jacquets filmischem Reisetagebuch gesehen. Seine Faszination ist in jeder Einstellung spürbar. In grossartigen Schwarzweissbildern zeigt er uns die Natur mit ihrer erstaunlich vielfältigen Tierwelt. Schliesslich trifft Jacquet jene Kaiserpinguine wieder, die ihn wie einen alten, lang vermissten Freund begrüssen...Die x-te Reise in die Antarktis
«Dieser Film ist eine Konversation zwischen Bild und Ton», sagt Jacquet. «Es ist eine aus dem Off erzählte Geschichte, die sich an diejenigen richtet, die den Grund für meine x-te Reise in die Antarktis verstehen wollen. Ohne geographisches und wissenschaftliches Anspruchsdenken soll der Film nicht erklären, sondern uns etwas fühlen lassen», erklärt der in Bourg-en-Bresse, Frankreich geborene Filmemacher, der nach dem Biologiestudium seine zwei grossen Leidenschaften entdeckte: Bilder und die wissenschaftliche Vermittlung. Ausschlaggebend waren die vierzehn Monate in der Antarktis, die er auf der französischen Forschungsstation Dumont d’Urville zubrachte und aus Jacquet schon bald einen der angesehensten Dok-Regisseuren auf der ganzen Welt machen würde.
Fazit
ANTARCTICA CALLING - VOYAGE AU PÔLE SUD repräsentiert ein neues Highlight in seiner ohnehin schon beeindruckenden Filmografie, die wieder einmal eine wunderbare Reise voller Glücksmomente thematisiert.