Komunia

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Documentary
Die 14-jährige Ola küm­mert sich um ihren jün­ge­ren autis­ti­schen Bru­der Niko­dem, der bald zum ers­ten Mal die hei­li­ge Kom­mu­ni­on emp­fan­gen soll. Bedin­gung für Letz­te­res ist aller­dings, dass er die münd­li­che Prü­fung besteht, des­halb lernt Ola mit ihm all das, was ein Katho­lik über sei­nen Glau­ben wis­sen soll­te, und malt in den schwär­zes­ten Far­ben aus, was pas­sie­ren könn­te, wenn er durch­fällt. Mit Hil­fe von Bana­nen­schei­ben wird schließ­li­ch auch geübt, wie man die Hos­tie rich­tig ent­ge­gen nimmt. Dane­ben küm­mert sich Ola um den Haus­halt und dar­um, dass der Vater, den es immer wie­der in die Knei­pe zieht, bald wie­der zu Hau­se ist. Zur Mut­ter besteht nur tele­fo­ni­sch Kon­takt, bei jedem Gespräch mit ihr ver­sucht Ola sie zu über­re­den, zur Kom­mu­ni­on­fei­er von Niko­dem zu kom­men – mit dem Hin­ter­ge­dan­ken, dass sich die Fami­lie dabei ja auch wie­der ver­ei­nen und die Mut­ter dann zurück zu ihnen zie­hen könn­te. Im Direct Cinema-Stil gedreht, beschränkt sich KOMMUNION ganz dar­auf, den Lebens­all­tag von Ola und Niko­dem zu doku­men­tie­ren. Dabei ent­fal­tet sich das wech­sel­vol­le und inten­si­ve Ver­hält­nis zwi­schen den bei­den sich selbst über­las­se­nen Jugend­li­chen.
Genre Documentary
Regie Anna Zamecka
Originaltitel Komunia
Land Polen
Jahr 2016
Dauer 72 Minuten