Shut Up and Play the Piano

warm
Documentary
Humor
 
Anspruch
 
Action
 
Spannung
 
Erotik
 
Chilly Gonzales ist ein Grammy-Gewinner, virtuoser Pianist und Entertainer. Zwischen Rap-, Elektro- und Solo-Klaviermusik kreuz und quer, wurde er zum unverschämten Popstar, der sich in den Elfenbeinturm der klassischen Musik einlud. Der exzentrische Künstler inspiriert und arbeitet mit Künstlern wie Feist, Jarvis Cocker, Peaches, Daft Punk und Drake zusammen.

Der Wandel scheint die einzige Konstante auf Gonzales' Reise zu sein. Jedes Mal, wenn sein Publikum denkt, dass es ihn endlich herausgefunden hat, macht er einen radikalen Schritt und bricht mit seinen Erwartungen. Der filmische Dokumentarfilm SHUT UP AND PLAY THE PIANO folgt Gonzales von seinem Heimatland Kanada bis in die späten 90er Jahre unterirdisch in Berlin und über Paris in die großen Philharmonien der Welt.

Sie taucht tief in die Dichotomie von Gonzales' Bühnenpersönlichkeit ein, wo Selbstzweifel und Größenwahn nur zwei Seiten derselben Medaille sind. Die Verspieltheit seines Charakters spiegelt sich im Aussehen des Films wider. So nutzt Gonzales' umfangreiches Videoarchiv auf eher unorthodoxe Weise, indem es neu gedrehte Interviews und Konzertszenen mit fiktivem Material aus ganz unterschiedlichen Zeiträumen verwebt. Realität und Fiktion verschwimmen, als wir uns auf eine Reise durch die Welt von Chilly Gonzales begeben.

Genre Documentary
Regie Philipp Jedicke
Originaltitel Shut Up and Play the Piano
Land DE, FR, UK
Jahr 2018
Dauer 82 Minuten