Bis ans Ende der Welt

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warm
Drama
Das vorsichtige Wesen von Yoko (Atsuko Maeda) wird arg auf die Probe gestellt, als sie nach Usbekistan reist, um die letzte Episode ihrer Reisesendung zu drehen. Yoko moderiert ein in ihrer Heimat beliebtes Reisemagazin, kann aber nicht überspielen, dass sie von einer Insel stammt und irgendwie isoliert wirkt wie viele junge Landsleute, wenn sie die Insel verlassen. LOST IN TRANSLATION gibt es eben auch in umgekehrter Richtung.

Das Filmteam reist durchs Land, filmt im wunderbaren Samarkand und an beliebten Spots, besucht einen Markt, versucht das lokale Essen und fühlt sich nie richtig wohl. Für Yoko kommt dazu, dass in Tokyo ihr Freund wartet und sie sich um ihn Sorgen macht, weil er beider Hafenfeuerwehr arbeitet und da einen Jobhat, der gefährlich sein kann. Bei ihren Streifzügenauf eigene Faust stösst Yoko mitten inder Nacht auf eine eingezäunte Ziege, die die Japanerin vor laufender Kamera befreien will.

Schliesslich soll das Publikum zuhause etwashaben von ihrer Mission. Das Team zieht nach Taschkent, wo Yoko das berühmte Navoi Theater aufsucht und fantasiert, dass sie auf der Bühne steht und bejubelt wird. Je mehr sich die Fernsehreporterin in den unbekannten Strassen Usbekistans verliert, desto heimischer fühlt sie sich, und da erfüllt sich auch der japanische Originaltitel: «Das Ende einer Reise, der Beginn einer Welt».

Genre Drama
Regie Kiyoshi Kurosawa
Darsteller Tokio Emoto
Ryô Kase
Atsuko Maeda
Adiz Rajabov
Shôta Sometani
Originaltitel To the Ends of the Earth
Land JPN, UZB, QAT
Jahr 2019
Dauer 120 Minuten
Kino Release 23.07.2020