Nostalgia

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Drama

Von: Ana von Halle

Mario Martone blickt zurück

Sein 17. Spielfilm schwelgt mit seiner gelungenen Verfilmung des gleichnamigen Romans von Ermanno Rea in der Vergangenheit. 2022 wurde NOSTALGIA am 75. Filmfestival von Cannes für die Goldene Palme nominiert. Jetzt kommt das Werk endlich auch bei uns ins Kino.

Es sei ein Film über ein besonderes Viertel in Neapel – la Sanità –, das eine echte Enklave in Neapel ist, erklärt Mario Martones, der mit seiner Frau Ippolita Di Majo am Drehbuch schrieb. «Man kann das Viertel oberflächlich oder an der Oberfläche besuchen, aber es ist auch eine Art unterirdische Stadt, ein ganzes Labyrinth, das man sehen kann, und es symbolisiert das Labyrinth der Charaktere in diesem Film», so der Regisseur weiter.

Innerer Irrgarten

In seinem Film NOSTALGIA verlieren sich die Zuschauer im gedanklichen Labyrinth von Felice. Der 40-jährige kehrt im Drama von Kairo in seine Heimat zurück, um seine Mutter zu besuchen. Dort angekommen, holt ihn die Vergangenheit allmählich ein. Diese verläuft laut Martone alles andere, als geradlinig: «Unsere individuelle Vergangenheit besteht aus Entscheidungen, Fehlern, Fehlentscheidungen, verpassten Gelegenheiten, wir sind alle ein Labyrinth, und wir können das Labyrinth betreten und darin verbleiben oder versuchen, einen Ausweg zu finden und sich vorwärts zu bewegen. Im Leben blickst du immer zurück auf deine Vergangenheit und genau das tut Felice im Film.»

So begleiten wir in NOSTALGIA Felice, der über sein Leben reflektiert. Dabei dürfen sich die Zuschauer auf einen fantastisch gespielten und spannenden Film freuen.

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