Was man von hier aus sehen kann

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Drama

Von: Ana von Halle

Macht Eigenartigkeit zur Normalität

Aron Lehmann übersetzt den Bestsellerroman der deutschen Autorin Mariana Leky für die Kinoleinwand, mit Zürcher Schauspielstar Luna Wedler in der Hauptrolle.

Das 2017 veröffentlichte Buch stand ganze 65 Wochen lang auf der Spiegel-Bestsellerliste und wurde im selben Jahr von den unabhängigen Buchhändeln Deutschlands zum Lieblingsbuch des Jahres gekürt.

Die Geschichte erzählt vom kunterbunten Leben in einem kleinen Dorf im Westerwald. Zu den Bewohnenden gehört unter anderem die 22-jährige Luise (Luna Wedler), deren Mutter eine Affäre mit dem Eiscafébesitzer führt, und deren Oma Selma (Corinna Harfouch) wieder einmal von einem Opaki träumt. Was bedeutet, dass jemand sterben wird. Dies geschieht immer, nachdem die Waldgiraffe sie ihm Schlaf besucht.

Wen es diesmal treffen wird?

Etwa den Optiker, der insgeheim unsterblich in Selma verliebt ist? Weil es keiner so genau weiss, bereiten sich die Westerwälder sicherheitshalber darauf vor, jeder auf seiner ganz persönlichen Art und Weise. So wird in der Verfilmung wie in der Buchvorlage gestanden, gewagt und geliebt, was das Zeug hält.

Liebevoll skurill

WAS MAN VON HIER AUS SEHEN KANN bleibt mit etwas skurrilen (und namenlosen) Charakteren eine unterhaltsame wie weise Coming-Of-Age Story über Liebe und Tod: «Das Leben ist genauso unglaubwürdig wie ein Okapi. Aber wenn man sich genauer umsieht, erscheint einem ohnehin das meiste im Leben als seltsam.».

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