Paul Mescal gebührt die Ehre, in GLADIATOR II die neue Hauptrolle zu spielen. Passend zum baldigen Kinostart der epischen Fortsetzung haben wir den 28-Jährigen virtuell zum Interview getroffen und erfahren, wie er sich auf die Rolle vorbereitet hat.
Paul, wenn man Ihnen vor ein paar Jahren gesagt hätte, dass Sie der nächste Gladiator werden, wie hätten Sie reagiert? Ich hätte gelacht. (lacht) Mir war lange Zeit nicht einmal bewusst, dass überhaupt an einem zweiten Teil gearbeitet wurde. Man muss schon verrückt sein, wenn man davon ausgeht, dass etwas Derartiges auf deinem Schreibtisch landet.
Entspricht es der Wahrheit, dass das Aussehen Ihrer Nase dazu beigetragen hat, die Rolle zu kriegen? Dann muss ich mich wohl bei meinen Genen bedanken, die mir diese Rolle beschert haben. (lacht) Aber ganz gleich, woran es letzten Endes lag; ich bin einfach nur glücklich und dankbar dafür, dass ich in diesem Moment mit euch über den Film sprechen kann.
Sie haben viel für den Film trainiert, um körperlich in Form zu kommen. Wie war das? Ich war für keine meiner bisherigen Rollen so oft im Gym wie für diese hier. Es ist seltsam darüber zu reden, da es lediglich eine kleine Voraussetzung war, um der Rolle gerecht zu werden. Ich habe dieses Prozedere jedoch nie als harte Arbeit erachtet. Für mich war es immer nur ein notwendiger Schritt, den ich vor dem Drehstart gehen musste. Klar kann das Training ermüdend sein, aber da muss man einfach durch.
Aber würden Sie sagen, dass sich durch das Training auch Ihre Mentalität geändert hat? Absolut! Die Psychologie verändert sich. Das visuelle Erscheinungsbild wird zunehmend ein anderes und die Hormone arbeiten. Das alles führt dazu, dass man sich stark fühlt. Aber genau so muss Lucius auch sein, um in dieser wahnsinnigen, gewalttätigen und aggressiven Welt überleben zu können.
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