Unter Mangobäumen

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Documentary

Von: Carmine Carpenito

STARKE FRAUEN ERZÄHLEN VOM SCHMERZHAFTEN ERBE DES BÜRGERKRIEGS IN SRI LANKA

Im Dokumentarfilm UNTER MANGOBÄUMEN gibt die Brienzer Filmemacherin Damaris Lüthi einen beeindruckenden Einblick in das Leben von Frauen, die der brutalsten Phase des sri-lankischen Bürgerkriegs zwischen den Tamilen, Singhalesen und Muslimen ausgesetzt waren.

In UNTER MANGOBÄUMEN wird die Geschichte von Frauen erzählt, die als begeisterte oder zwangsrekrutierte Kämpferinnen der Tamil Tigers in den kriegerischen Konflikt verwickelt wurden oder als Zivilisten unter den Angriffen litten. Der Bürgerkrieg, der von den frühen 1980er Jahren bis 2009 wütete, forderte über 200.000 Opfer und hinterliess tiefenpsychologische Narben in der Bevölkerung. Frauen aus verfeindeten Kriegsgruppen erzählen von ihren Erfahrungen und dem anhaltenden Trauma, das sie erlitten haben.

Die Realität zeigt, dass viele Tamilen, Singhalesen und Muslime im Krieg Angehörige verloren haben und unter den physischen und psychischen Folgen der Gewalt leiden. Der Film gewährt den Überlebenden eine Plattform, um ihre Geschichten zu teilen und die Wunden des Krieges sichtbar zu machen.

Eine mehrheitlich weibliche Crew

Die Produktion von UNTER MANGOBÄUMEN ist das Resultat von sieben Jahren Vorbereitung und sechs Jahren Dreharbeiten. Die Mehrheit der Crew war weiblich, was die Perspektive des Films verstärkt und den Frauen eine authentische Stimme gibt. Der Film thematisiert nicht nur traumatische Erfahrungen, sondern auch die Hoffnung auf einen Neuanfang und die Notwendigkeit einer gerechten Aufarbeitung von Kriegsverbrechen.

Mit realen Erzählungen, die auf der Leinwand zum Leben erweckt werden, ist Lüthis UNTER MANGOBÄUMEN eine eindringliche Erinnerung an die fortwährenden Auswirkungen von Kriegen und die Stärke der Frauen, die in den tiefsten Dunkelheiten überleben.

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