28 Years Later: The Bone Temple

Release: 30.04.2026

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Horror

Interview: Philipp Portmann

NOELIA GIL CRISTOBAL: «NUR DIE BLAUEN FLECKEN NEHME ICH MIT NACH HAUSE»

Die Baslerin Noelia Gil Cristobal, bekannt durch ihre Mitarbeit an VENOM: THE LAST DANCE oder THE CROWN, spielt in 28 YEARS LATER: THE BONE TEMPLE eine taffe, infizierte Frau. Im Interview erzählt sie, was ihr diese Rolle alles abverlangte.

Noelia, in deinem neuen Film bist du nicht wie in früheren Filmen nur Stuntfrau, sondern auch Darstellerin. Was macht mehr Spass? Wenn ich eine Figur verkörpere, ist das besonders spannend – man sieht sich später auf der Leinwand, hat aber auch deutlich mehr Arbeit.

Wen spielst du genau? Eine Infizierte im frühen Stadium – halb kontrolliert, halb verloren. Ich habe eine grosse Kampfszene in einem Zugabteil mit vierzehn Leuten. Das war eng, intensiv und blieb nicht ohne die ein oder andere Prellung.

Du siehst ja im Film echt gruselig aus. Verfolgen dich die Dreharbeiten oder die Figuren nach Hause? Eigentlich nicht. Wir wissen ja, wie alles gemacht wird – Make-up, Licht, Effekte. Aber am Set fühlt es sich oft real an. Wenn der Drehtag vorbei ist, lasse ich das hinter mir. Nur die blauen Flecken nehme ich mit nach Hause (lacht).

Du warst zudem auch das Stuntdouble für den Kinderdarsteller Alfie Williams… Ja, er war super – engagiert, offen für Tipps. Viele Stunts machte er selbst, bei riskanteren Szenen bin ich eingesprungen. Wir haben gut zusammengearbeitet.

Wie gefällt dir die Geschichte dieser dystopischen Filmserie? Sehr gut. Schon der erste Teil hat mich mit seiner Emotionalität überrascht. Der Film stellt die Frage, wer die wahren Monster sind – die Infizierten oder die Nicht-Infizierten. Er ist philosophisch, manchmal unbequem, aber genau das mag ich. Kino soll unterhalten und auch zum Nachdenken anregen.

Wie bleibst du eigentlich in Form? Ich trainiere täglich zwei bis vier Stunden – Yoga, Pilates, Kampfsport oder Reiten. Ruhepausen sind genauso wichtig. Am Set arbeiten wir locker über zehn Stunden, gehen danach oft noch ins Gym. Das ist ein Lebensstil – körperlich, mental und mit viel Herzblut.

Das ist hart. Du klingst aber nach wie vor begeistert vom Beruf… Absolut! Man braucht Leidenschaft, sonst hält man die langen Tage nicht durch. Manchmal beginnt der Tag um drei Uhr morgens und endet um elf Uhr abends. Aber das Endprodukt dann auf der Leinwand zu sehen, ist unbezahlbar!

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