Shaun das Schaf - Spuk im Kürbisfeld

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Interview Christa Felber

Interview: Emma Portmann

Ist Shaun im echten Leben auch so witzig? Ja, sagt Schafzüchterin Christa Felber

Christa Felber, was haben Schwarz nasenschafe für einen Charakter? Sie sind zutraulich, wenn man einmal ihr Vertrauen gewonnen hat. Jedes Tier hat seinen eigenen Charakter. Auch wenn sie ähnlich aussehen, ist doch jedes anders.

In den SHAUN-Filmen machen die Schafe clevere Dinge. Wie intelligent sind sie wirklich? Sie sind sehr schlau. Als ich einmal vergass, das Tor der Weide zu schliessen, waren am Abend zwar alle Schafe brav im Gehege, aber mein Salatbeet in der Nähe war komplett leergefressen (lacht).

Warum sieht man die Rasse in der Schweiz immer seltener? Es ist eine uralte Rasse, die wirtschaftlich nicht sehr interessant ist. Die Wolle ist heute wenig gefragt. Viele Hobbyhalter tun sich diese Schafe wegen ihres herzigen Aussehens und ihres tollen Charakters zu. Ich verbringe sehr viel Zeit mit den Schafen, für mich gehören sie zur Familie.

Wie verhalten sie sich in der Herde? Sind sie, wie im Film, eine eingeschworene Bande? Meistens halten sie zusammen. In meiner Herde habe ich mehrheitlich Weibchen, und bei den Frauen gibt es dann schon mal Zickenalarm. Dann kommt Schafbock Toni und sorgt für Ruhe und Ordnung.

Zum Schluss: Wie würden Sie Ihre Schafe in drei Worten beschreiben? Neugierig, frech und treue Seelen.

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