In COMPOSTELLE begleiten wir Fred, eine Lehrerin, und Adam, ein rebellischer Jugendlicher, auf ihrer gemeinsamen Reise auf dem Jakobsweg. Zwei völlig unterschiedliche Persönlichkeiten, die durch einen Resozialisierungsprozess zueinanderfinden.
Während Fred an ihrem scheinbar geordneten Leben festhält, versucht Adam, seiner Vergangenheit mit Pflegeheimen, Schulverweisen und Jugendhaft zu entkommen. Auf dem berühmten Pilgerweg entdecken sie unerwartete Stärke - in sich selbst und im anderen - und müssen sich ihren Problemen stellen. Doch reicht das, um ihre Unterschiede zu überwinden und ihr Ziel zu erreichen?Alexandra Lamy im Gespräch
Im Interview spricht Hauptdarstellerin Alexandra Lamy über ihre Rolle, den Film und die tiefgründige Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht: «Als ich das Drehbuch las, war ich sofort begeistert», erzählt sie. «Der Film vereint Landschaften, die sprechen, mit einer Geschichte über Heilung und Neubeginn.» Für sie ist die Figur Fred eine komplexe Frau, die ihre eigenen Fehler und Verletzungen mit sich trägt. «Sie hat eine grosse Schuld auf sich geladen und kämpft damit, sich selbst zu verzeihen. Gleichzeitig ist sie eine starke, liebevolle Lehrerin, die versucht, ihrem jungen Gegenüber Halt zu geben.»
Eine Reise voller Konflikte
Lamy beschreibt die Beziehung zu ihrem Charakter als eine Reise voller Konflikte, aber auch von grosser Nähe. «Fred und Adam sind beide verletzte Seelen, die lernen, zu vertrauen und loszulassen.» Dabei schätzt sie besonders die Kulisse des Caminos als Kulisse für Transformationen - eine Szenerie, die den Film so eindrucksvoll macht. «Der Weg ist eine Metapher für das Leben: Man muss manchmal loslassen, um Neues zu finden.»
Die Kraft des Zusammenhalts
COMPOSTELLE ist ein inspirierendes Drama über die Kraft des Zusammenhalts, den Mut zum Neuanfang und die heilende Wirkung des Wegs - eine Geschichte, die durch ihre Echtheit und emotionale Tiefe bewegt.