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Melissa McCarthy: «Ja, ich glaube an Geister»

LONDON Die bösen Geister haben ausgespuckt, der Kultfilm Ghostbusters kehrt mit einer völlig untypischen Aufstellung zurück in die Kinos. Dieses Mal liegt es an geballter Frauenpower die Welt zu retten. Zur Frauentruppe gehört auch Abby, die von der gefragten US-Komikerin Melissa McCarthy verkörperte wird. Im Interview erzählt sie uns von den hilfreichen visuellen Effekten und wer am Set am meisten für Ihren Co-Star Chris Hemsworth schwärmte.

Melissa McCarthy, Sie hatten zusammen mit Ihren Co-Stars sicherlich viel Spass am Set? Auf jeden Fall. Es war wirklich sehr fröhlich am Set. Mit Menschen zu arbeiten, die du magst ist einfach hervorragend. Aber auch mit einem solch guten und humorvollen Regisseur wie es Paul Feig ist, macht es sichtlich Spass. Man merkt, er liebt seinen Job definitiv.

Wie stehen Sie zu den vorgängigen Filmen, sind Sie ein Fan? Ich liebe die «Ghostbusters»-Filme! Meine beiden Töchter sind genauso verrückt nach ihnen wie ich. Sie haben bislang nur den ersten Teil gesehen, weil ich nicht sicher war, ob der zweite nicht zu viel für sie wäre. In unserem Haus wird dieser Film einfach vergöttert.

Woher kam Ihre Inspiration für die Rolle? Unser Glück lag in Paul Feigs Können, dass er die Rollen richtig besetzt hat. Anfangs waren die Charaktere von ihm sehr verschieden und dreidimensional geschrieben worden. Dazu kam, dass er diese Rollen mit ebenso unterschiedlichen Schauspielern besetzte. Wir alle sind grundlegend differente Typen und haben andere Energien, die wir ausstrahlen. Doch als wir zusammen kamen, hat es perfekt harmoniert. Die Charaktere formen sich durch das, was jeder einzelne von uns mit sich bringt und nicht durch den Versuch etwas herstellen zu wollen.

Wie sehr verstärkten die visuellen Effekte Ihr Vorstellungsvermögen und half Ihnen beim Drehen? Die Zuschauer werden ab der enormen Grösse und der Furchtsamkeit erstaunt sein. Wir Schauspieler waren froh, dass die Geister bereits während dem Dreh existierten. Später wurden sie dann noch am Computer überarbeitet. Die Schauspieler, die diese Geister verkörperten waren unglaublich. Sie hatten alle diese tollen Kostüme und waren aufwendig geschminkt. Es sah echt gruselig aus.

Einer der visuellen Effekte ist der Schleim, wie war es damit zu drehen? Das faszinierendste war eigentlich die Tatsache, wie man den Schleim wieder wegbekam. Und woraus er bestand. Das wissen wir noch immer nicht (lacht).

Die Fans wollten wissen, ob Sie selber auch an Geister glauben? Interessante Frage, aber ja, ich glaube an Geister. In welcher Art und Weise sie dann existieren, kann ich nicht sagen. Aber es gibt sicher irgendwelche Energien, die um uns herum bestehen. Ich denke, jeder hat in seinem Leben schon einmal so etwas gespürt.

Ebenfalls wollten die Fans wissen, ob Sie sich noch an Ihre erste Rolle erinnern können und wie es war? Meine erste Filmrolle? Puuh, ich denke, dass mein erster Film wahrscheinlich «Go» war. Den mochte ich total.

Wer hat am meisten für Chris Hemsworth geschwärmt am Set? Das wäre dann sicher Paul Feig (lacht). Er meinte immer: „Chris ist unglaublich gutaussehend und sehr lustig.“ Ich meine, Chris hat keine Probleme Witze über sich selbst zu machen. Ich habe zwar schon gehört, dass er gut sei. Aber niemand hat erwähnt, dass er so humorvoll ist. Es war eine angenehme Überraschung. Jedoch bin ich verwundert, jemand der so lustig ist, von dem sollte man doch schon gehört haben. Das ist irgendwie verrückt, dass noch keiner seinen Humor verwendet hat.

War Chris Hemsworth nicht ein wenig überfordert mit so viel Frauenpower? Ich denke nicht. Er scheint kein Problem mit sich und als Mann zu haben (lacht). Und das meine ich im Positiven.