Shazam!

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Interview Zachary Levi

Interview: kinowetter

Zachary Levi: «Ich war immer neidisch auf Tom Hanks»

Während fünf Jahren spielte Zachary Levi den Nerd-Agenten Chuck Bartowski, der mehrfach die Welt rettete. Jetzt erhält er mit Shazam endlich seine absolute Wunschrolle, nämlich die Titelfigur eines Superhelden-Films! Sein grösster persönlicher Traum ging mit SHAZAM! ebenfalls in Erfüllung; Eine Rolle wie Tom Hanks zu spielen — ein Erwachsener, der ein Kind verkörpert. kinowetter verriet der Mime nicht nur seine Wünsche und Geheimnisse, sondern wie viel er als Comic-Liebhaber im Vornherein über S

Zachary Levi, wie fühlt es sich an, diese Rolle zu spielen und dem Charakter Leben einzuhauchen? Es ist ein Traum, der wahr wurde. Der Film dreht sich im Grunde darum, dass sich Wünsche erfüllen. Wer wollte schon nicht als Kind die Möglichkeit haben, ein Wort laut auszusprechen und dadurch zu einem Superhelden zu werden? Schon seit ich ein kleines Kind war, wollte ich ein Superheld sein. Ich war mir sicher, dass ich eines Tages einer sein würde oder werden könnte. Selbst jetzt als Erwachsener träume ich noch davon, dass ich eines Tages in meiner Jeans aufwache, mich über Nacht mutiert habe und endlich fliegen kann. Seit ich nun Schauspieler bin, träume ich davon, dass ich eines Tages die Titelfigur in einem grossen Superhelden-Franchise porträtieren darf. Deshalb ist alles zusammen nichts anderes als eine Wunscherfüllung und ein Traum, der wahr wurde.

Wie ein Punkt auf einer Bucket-Liste? Genau so ist es. All diese Emotionen, die Freude und Aufregung konnte ich nun in dieser Rolle verarbeiten. Es soll in erster Linie zeigen, dass mein Job der Coolste der Welt ist. Ich bin ja nun schon etwas länger im Business. Zu sehen, dass all die Anstrengung, die ich in meine Arbeit gesteckt habe, nun zu diesem Film geführt hat, ist einfach wunderbar. Ich bin echt dankbar dafür. Warner Bros., New Line Cinema und unser Regisseur David Sandberg haben alle in mir das Versprechen gesehen, dass ich diesen Charakter zum Leben erwecken kann.

In den 40iger Jahren war Shazam sehr berühmt, gar erfolgreicher als Superman. Wie viel wussten Sie als Comic-Buch-Liebhaber vorab über den Charakter? Ich habe eigentlich gar nicht so viel gewusst. Auch nicht über Captain Marvel, welcher in den Shazam Comics erwähnt wird. Vor allem dazumal im Jahr 1939, als die Figur das erste Mal vorgestellt wurde. Ich kannte grob die Grundgeschichte des Jungen, der das magische Wort sagt und danach zum Superhelden wird. Darüber hinaus wusste ich nicht viel mehr. Jedoch begann ich zu recherchieren, als ich für die Rolle vorsprach. Je mehr ich herausfand, desto mehr verliebte ich mich in den Charakter. Es ist so amüsant. Das Konzept ist anders im Vergleich zu all den anderen Superhelden-Filmen. Alle anderen Superhelden sind erwachsen und sehr ernst, denn die Welt retten ist ein ernstes Business. Klar, sie verpacken auch viel Humor in diese Filme. Doch wenn man einen 14-Jährigen hat, der Superkräfte besitzt, aber sich nach wie vor wie ein 14-Jähriger benimmt, dann ist das einfach lustig (lacht).

Wie fühlte es sich an, diese 14-jährige Version Ihres Charakters zu spielen? Es war Spass pur. Als erwachsener Schauspieler spielt man nie einen Jugendlichen. Ausser vielleicht bei Sprecherrollen. Viele Erwachsene können Kinder und Jugendliche in Animationsfilmen vertonen. Aber physikalisch gesehen sehen wir einfach nicht mehr wie Jugendliche und Kinder aus. Also wer sollte so etwas schreiben und uns engagieren? BIG mit Tom Hanks aus den 80iger Jahren ist einer meiner Lieblingsfilme. Ich war immer so neidisch auf ihn, dass er diese Rolle erhielt, denn ich wollte einen Job wie den seinen. Aber wie würde das funktionieren, wenn ich das machen würde? Alle würden die Performances vergleichen oder noch schlimmer; Jemand würde ein Reboot von BIG machen wollen.

Würde Ihnen denn ein Reboot gefallen? Ich würde das Reboot im Kino boykottieren, denn für mich ist das Original perfekt, das wird nicht angefasst. Dennoch vergleicht man unseren und seinen Film miteinander. Es gibt ansonsten kein Film, der thematisch in unsere Nähe kommt. Ein Film über ein Kind, das erwachsen wird, aber innerlich immer noch ein Kind ist. Wir durften diese Storyline nun verstärken, in dem das Kind noch Superkräfte erhält. Das macht einfach Spass. Die eigene Fantasie benutzen zu können, um nicht nur wieder ein Kind zu sein, sondern wirklich ein Kind zu spielen. Ebenfalls entwickelt es die verrücktesten Ideen, wie es seine Superkräfte verwenden kann. Das war der totale Spass.

Hat Billys Freude, ein Superheld zu sein, jemals Ihre Freude, an diesem Set zu sein, wiederspiegelt? Oh ja, auf jeden Fall. Ich würde sogar sagen, dass ich noch aufgeregter war als Billy (lacht). Billy ist eigentlich gar nicht so erfreut, denn der Superheld-Fanatiker ist ja eigentlich Freddy. Er will unbedingt ein Superheld werden. Alles was Billy will, ist seine Mutter zu finden. Klar, sobald er seine Superkräfte mal hat, beginnt er Freude zu entwickeln. Aber ja, ich war viel begeisterter, diese Rolle spielen zu können als Billy erfreut, seine Superkräfte zu erhalten.

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