In Produzent Seth Rogans Komödie GOOD BOYS wird so viel geflucht, dass der Film in den USA erst ab 18 Jahren zugelassen ist. In unserem Interview verraten die drei jungen Hauptdarsteller wie sie es trotzdem schafften, den Film zu sehen und wie sie sich auf die Kussszenen vorbereiteten.
Hattet ihr bisher Spass an euren Interviews? Jacob Tremblay: Ja, enorm viel Spass. Es war wirklich lustig.
Ist es einfacher für euch, weil ihr zu dritt seid?
Keith L. Williams: Ja, das ist es auf jeden Fall.
Jacob Tremblay: Ich denke, da wir Freunde sind ist es einfacher. Es sind sogar meine besten Freunde, was gibt es also besseres, als Interviews mit meinen besten Freunden zu geben?
Ihr wurde also durch diesen Film beste Freunde?
Jacob Tremblay: Ja, auf jeden Fall.
Brady Noon: Ja, klar. Wir hatten viel Zeit um uns kennen zu lernen. Am zweiten Tag hat Jacob eine Übernachtungsparty veranstaltet in seinem Haus.
Keith L. Williams: Brady und ich waren viel am Pool und wir waren sehr viel auf dem Trampolin von Jacob.
Brady Noon: Genau und wir gingen zusammen in einen Wasserpark. Über alles gesehen hatten wir einfach eine gute Zeit und wurden zu sehr guten Freunden.
Also habt ihr euch während des Drehs gut kennen gelernt. Kanntet ihr euch schon vorher?
Brady Noon: Wir haben uns auch schon an den Auditions gesehen und miteinander gesprochen. Davor kannte ich beide noch nicht. Doch bei der Übernachtung haben wir uns wirklich kennen gelernt und wurden beste Freunde.
Keith L. Williams: Lustigerweise hat Jacobs Mutter die Übernachtung geplant, während ich meine Audition hatte (lacht). Das war lustig.
Wart ihr für eure Auditions nervös und wie habt ihr euch vorbereitet? Keith L. Williams: Oh ja, ich war sehr nervös. Ich habe mich für diesen Film zusammen mit meinem Schauspiel-Coach Laura vorbereitet.
Wie genau habt ihr euch den vorbereitet, musstet ihr Sätze und Dialoge lernen?
Keith L. Williams: Ja, wir bekamen einige Seiten über. Genau genommen waren es sehr viele, es war wirklich schwer.
Brady Noon: Ja, wir hatten insgesamt glaube ich fünf verschiedene Skripts. Es war wirklich viel.
Keith L. Williams: Das zweite Mal, dass ich an die Audition kam, las ich für Lucas und für Thor vor. Ich musste also die Dialoge von beiden auswendig können. Das war wirklich viel und komplett verrückt.
Wie sah es bei dir aus, Jacob? Jacob Tremblay: Ich wollte diese Rolle wirklich, da ich auch einmal eine Komödie machen wollte. Deshalb war ich sehr glücklich, dass machen zu können.
Anfangs durftet ihr den Film nicht sehen. Habt ihr ihn inzwischen gesehen und was haltet ihr davon?
Jacob Tremblay: Ja, das haben wir (lacht).
Brady Noon: Den Film durften wir nur mit der Erlaubnis unserer Eltern anschauen und das auch nur gemeinsam mit ihnen.
Jacob Tremblay: Mir gefiel der Film und ich fand ihn wirklich gut. Wir versuchten alle etwas zu machen, auf das wir stolz sein können.
Es hat sicherlich auch viel Spass gemacht den Film zu drehen oder?
Jacob Tremblay: Oh ja (lacht).
Keith L. Williams: Ja, es war wirklich ein enormer Spass.
Jacob Tremblay: Mit anderen Worten, es war ein emotionale Achterbahnfahrt.
Ihr musstet Dinge tun, die ihr vermutlich noch nie gemacht habt, wie den ersten Kuss etc.. Mit wem habt ihr euch darauf vorbereitet und darüber gesprochen?
Keith L. Williams: Ich habe einen grossen Teil mit meiner Mutter versucht vorzubereiten. Ich habe die Sätze mit ihr geübt, teils auch am Abend zuvor. Und einfach versucht mich ein bisschen daran zu gewöhnen, darüber zu schlafen und mich mit der Umgebung und allem vertraut machen.
Jacob Tremblay: Mir ging es ähnlich. Denn einige Szenen im Film hatten enorm lange Sätze und Dialoge. Teils war es wirklich schwierig.
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