The Lost City

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Interview Daniel Radcliffe & Sandra Bullock

Interview: Ana von Halle

Daniel Radcliffe: «Das wäre ein Grund mit der Schauspielerei aufzuhören»

Sagt der britische Schauspieler für den Fall, dass er mit seinem Wunschregisseur arbeiten könnte. Wer das ist und was er mit seinem Co-Star Sandra Bullock alles bei den Dreharbeiten zu THE LOST CITY erlebte, erfährst du in unserem exklusiven Interview.

Wie sehr hatte das Wetter Einfluss auf Ihre Dreharbeiten in der Dominikanischen Republik? Sandra Bullock: Massiven Einfluss.
Daniel Radcliffe: Ja, es waren drei sonnige Tage während Brad Pitt für seinen Drehtage dort war. Danach regnete es. Stimmt doch, oder?
Sandra Bullock: Genau. Die ersten drei Wochen waren unsere härtesten. Wir machten alle Wasserstunts und alle Dreharbeiten mit Brad Pitt. Es war Regensaison, also musste alles passen. Wie erwähnt war Brad Pitt nur drei Tag vor Ort. Als es dann anfing, war es regelrecht ein Monsun an Regen und Sturm mit Blitz und Donner. Doch wir schafften es alles so zu drehen, dass es passt. Es war wirklich alles exakt so geplant, dass es aufgehen musste.

Ihr Charakter versucht das Unmögliche möglich zu machen. Versuchten Sie diesbezüglich Ihrer Karriere auch schon einmal? Sandra Bullock: Oh, das ist eine gute Frage.
Daniel Radcliffe: Ich weiss es wirklich nicht. Ich habe sicherlich den einen oder anderen Regisseur, mit welchem ich gerne mal arbeiten würde und dann hätte ich alles in meiner Karriere erreicht und könnte aufhören. Dazu gehört beispielsweise Wes Anderson, von dem ich schon immer ein Fan war. Aber ich erhoffe mir, dass dies nicht etwas Unmögliches ist. Ich weiss, also wirklich nicht, was das Unerreichbare wäre. Ich entschuldige mich, dass ich keine bessere Antwort habe.

Ihr Charakter sagt einmal, sie wurde nicht zu dem Menschen, den sie erhoffte zu werden. Sind sie bezüglich Ihrer Karriere zu dem Menschen geworden, den Sie erhofften? Sandra Bullock: Vermutlich habe ich mir von meiner Karriere etwas bestimmtes erwünscht zu erreichen, als ich noch jünger war. Während man erwachsen wird und Erfahrungen sammelt, realisiert man, dass dies das Unerreichbare ist. Das Leben verläuft so, wie es will. Was ich mir erhoffe und davon träume, hat nichts mit meiner Karriere zu tun. Mir wurde vieles ermöglicht und gegeben in so vielen Hinsichten. Auch meine Karriere hat viele überraschende Wendungen genommen. In mein normales Leben setze ich meine Hoffnungen und Wünsche und nicht meine Arbeit.

Sie sind auf einer Schatzsuche in diesem Film. Was ist für Sie persönlich der grösste Schatz, den Sie vom Film mitnehmen? Daniel Radcliffe: Ich schaue mir meine Filme nie wieder an. Klar, an der Premiere schon, doch danach nie mehr, das wäre ja irgendwie komisch. Generell bleiben daher die Menschen, die Erfahrungen und Erinnerungen, die man mitnimmt. Das ist bei jedem Job der Fall. Dieser hier hatte viele gute Erinnerungen.
Sandra Bullock: Das ist so. Man kann gar nichts machen mit dem finalen Produkt. Die Menschen mögen es oder nicht. Doch die Erinnerungen, gerade bei diesem Film, sind so schön und tiefgründig. Wir waren einfach glücklich wieder sicher umgeben von Menschen zu sein. Und natürlich, dass wir ein wenig Spass haben konnten und lachen, oder auch viel (schmunzelt).

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