Hawkeye (Streaming)

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Interview Hailee Steinfeld & Jeremy Renner

Interview: Philipp Portmann

Jeremy Renner: «Ich finde die Serie brilliant!»

Gratulation zu Ihrer Serie, es ist ein unglaublicher Mix aus Humor, Action und viel Spass. Es ist eine sehr aufwendige Serie, nicht wahr? Jeremy Renner: Ja, das ist so. Es war aber auch der Plan. Wir lernen alle den Prozess eines Drehs von einem sechs-stündigen Filmes. Es zeigt sich, dass es sehr komplex ist (schmunzelt). Mit viel weniger Budget, aber in der gleichen Zeit und dem dreifachen an Arbeit. Wir beiden spürten die Last davon, aber es zahlte sich wirklich aus. Es ist toll, wenn es bemerkt wird. Es ist nämlich nicht wie die normal programmierten Fernsehserien mit Episoden und Staffel. Marvel hat die Messlatte höher gesetzt und das ganze kinomässig auf den Bildschirm gebracht.

Wie war Ihre Zusammenarbeit und was kann das Publikum von der Beziehung zwischen Ihren Charakteren erwarten? Jeremy Renner: Ein paar Pfeile und Bögen sicherlich (lacht).
Hailee Steinfeld: Es ist ein kleines, aber wildes Abenteuer, dass die beiden zusammen erleben. Es fängt als Mentoren-Schaft an und wandelt sich dann in eine Partnerschaft. Kate wird mit ihrem Helden und lebenslangen Idol konfrontiert. Dabei findet sich inmitten der Aufdeckung von kriminellen Machenschaften wieder.

Wie denken Sie hat sich Hawkeye weiterentwickelt im Marvel-Universum, da er nun seine eigene Show hat? Jeremy Renner: Wir haben teils nur kleine Dinge hinzugefügt. Viele werden nicht als Überraschung kommen, da wir nun wieder vermehrt auf den Comics basieren. Beispielsweise die Tatsache, dass er nicht mehr so gut hört und nun ein Hörgerät trägt. Wir haben Mikroteile der Welt aus den Comics verwendet und in die MCU-Welt implementiert. Bezüglich Clint Barton hat sich für mich nicht viel geändert oder Neues ergeben. Es sind einfach wieder mehr Menschen in sein Leben gekommen. Man weiss bereits, dass Clint ein Familienmensch ist und dass er nicht verfehlt, wenn er mit Pfeil und Bogen schiesst. Man verbringt einfach mehr Zeit mit den Menschen, mit denen er in Kontakt ist und kommt. Und das alles in einer cineastischen Art und Weise. Das finde ich brillant.

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